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Stadt Freiburg 
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Sozialtherapeutische Jugendarbeit
Jugendberufshilfe
Kontakt: Irina Stengel
Tel.: 0761/70361-442
Jugendberufshilfe erfolgt explizit in berufsorientierenden und -qualifizierenden
Angeboten/Maßnahmen für junge Erwachsene im AlG 2-Bezug sowie
in integrierter Form in vielen Angebotsbereichen und Projekten der Sozialtherapeutischen
Jugendarbeit.
Jumper!
Die Maßnahme „Jumper!“ wurde gemeinsam mit der ARGE
Freiburg / Jugendagentur entwickelt. Jumper! ist ein Angebot für bis
zu 15 arbeitslose junge Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung
und Situation nicht direkt in arbeits- oder ausbildungsqualifizierende Maßnahmen
vermittelt werden können und intensiver sozialpädagogischer Betreuung
bedürfen.
Während der 6 bis max. 12-monatigen Laufzeit wird den Teilnehmenden
die Entwicklung von realistischen beruflichen und persönlichen Perspektiven
ermöglicht und sie werden bei der Konkretisierung unterstützt.
Die Module Einzelfallarbeit, wöchentlicher niedrigschwelliger Kontakttreff
mit freizeitpädagogischen Aktivitäten, thematische Gruppenseminartage,
Arbeitsaufträge, Praktika und der wöchentliche Lerntreff werden
individuell auf die Notwendigkeiten des Einzelfalls zugeschnitten mit dem
Ziel der Aktivierung, der persönlichen Stabilisierung und der Vorbereitung
auf die Teilnahme an einem passenden Folgeangebot oder auf eine Beschäftigung.
Rückenwind
Das Projekt „Rückenwind“ ist ein in Zusammenarbeit mit
der Jugendagentur Freiburg neu entwickeltes Angebot für 12 junge
Erwachsene bis 25 Jahren, die sich im Alg II-Bezug befinden. Das Angebot
läuft
über sechs Monate, kann jedoch individuell verlängert werden.
Das Besondere an diesem Angebot ist der aufsuchende Ansatz, der es zunächst
ermöglichen soll, die jungen Menschen überhaupt zu erreichen und
sie dann individuell zu unterstützen.
Die Treffen können zu Hause, in der Stadt oder in den Räumen des
JHW stattfinden. Die jungen Erwachsenen werden unter anderem bei Ämtergängen,
Arztbesuchen, bei der Wohnungssuche sowie bei der Schuldenregulierung unterstützt.
Es geht zunächst darum, Voraussetzungen zu schaffen, um den jungen
Erwachsenen eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Hierbei
ist es notwendig, das familiäre und soziale Netzwerk in unsere Arbeit
mit ein zu beziehen. Ziel ist die persönliche Stabilisierung und Aktivierung
sowie die Verbesserung der individuellen Problemlagen.
Außerdem wird mit den Teilnehmenden eine realistische Zukunftsperspektive
erarbeitet und mit ihnen weiterentwickelt. Ergänzt wird unser Angebot
durch freizeit- und erlebnispädagogische Angebote, um sie in ihrem
Selbstbewusstsein und in ihrer Motivation zu stärken.
Jugendberufshilfe integriert in Angebotsbereiche:
Der Übergang Schule-Ausbildung-Beruf wird als wichtiges Querschnittsthema insbesondere in den Arbeitsbereichen der Gruppenarbeit und Hilfe zur Erziehung, aber auch in der offenen und mobilen Jugendarbeit sowie bei einzelnen Projekten aufgegriffen. Durch die oft schon lange bestehenden Beziehungen zwischen GruppenleiterInnen und Jugendlichen ist eine gute Basis für die erfolgreiche Unterstützung in diesem Bereich gegeben. Sie findet in Form von zusätzlichen Lern– und Informationstreffen im Gruppenrahmen oder auch nach Absprache in Einzelterminen statt.