Was macht Werk-statt-schule?

Um beruflich integriert zu sein, ist eine Ausbildung heute nahezu unabdingbar. Durch die bekannten Strukturveränderungen haben Jugendliche ohne bzw. mit einem schlechten Hauptschulabschluss kaum mehr Chancen einen Ausbildungsplatz (ihrer Wahl) zu erlangen. Den Mißerfolg häufig bereits selbst vorwegnehmend, sind Schulmüdigkeit- Schulverweigerung und eine geringe Motivation bei der Suche nach einer Berufsausbildung, zwar inadequate, doch zunehmend zu beobachtende Antworten auf diese Situation.
Werk-statt-Schule versucht in ihrer Arbeit an die Vorerfahrung der jungen Frauen und Männer anzuknüpfen und gemeinsam ein tragfähiges schulisches und berufliches Konzept zu erarbeiten.
Ausgehend von den Stärken und Schwächen der Jugendlichen (Kompetenzfestellungsphase)
bilden Fragen der beruflichen Orientierung einen wichtigen Schwerpunkt.
Praxisorientierung in Form von kontinuierlichen Betriebspraktika, Werkstatt- und Projektarbeit besitzen einen hohen Stellenwert und werden sozialpädagogisch betreut.
Unterricht findet zumeist in geteilten Gruppen statt. Projektorientiertes Arbeiten, Freiarbeitselemente sowie individualisierende Ansätze sollen den Schülerinnen und Schülern neue Lernerfahrungen vermitteln und sie in ihrer Eigeninitiative stärken.
Schlüsselqualifikationen wie Team-, Reflexions- und Kommunikationsfähigkeit gehören gegenwärtig zum gängigen Anforderungsprofil jeder Ausbildung. Über Erlebnispädagogische Aktionen werden diese bei uns erlernt, trainiert und ausgebaut.
Werk-statt-Schule knüpft an der Lebenswelt der Einzelnen an. Aufgrund einer hohen Sozialpädagogischen Betreuung arbeitet sie eng mit Eltern, Betrieben sowie allen am Entwicklungs- und Berufsfindungsprozesses des einzelnen Jugendlichen Beteiligten, zusammen.

gefördert von:




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Leitlinie

Zielgruppe:
schulpflichtige junge Frauen und Männer, die nach der Haupt- bzw. Förderschule keinen Ausbildungsplatz erhalten haben.
Ziel:
Integration in eine Ausbildung oder eine weiterführende Schule
Erlangung/Verbesserung des Hauptschulabschlusses/BVJ-Abschlusses
Förderung der Ausbildungsreife
Inhalte:
Unterricht (drei Tage/Woche)
Praktika (zwei Tage/Woche)
Individuelle Unterstützung und Coaching bei der Praktikums – und Ausbildungsplatzsuche
Entwicklung und Stärkung von Schlüsselqualifikationen
Dauer:
1 Schuljahr
Standort:
Medien- Bildungszentrum Müllheim
Finanzierung:
Oberschulamt und Europäischer Sozialfond

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Kontakt

Medien- und Bildungszentrum des Forum Jugend-Beruf
Wilhelmstr. 8
79379 Müllheim
Tel.: 07631 / 1799801

Ansprechpersonen

Doris Lohmüller
Lorenz Schäfer
Henning Kraemer