Kita RP Löwenzahn - Angebote

Unsere Haltung

Uns ist es wichtig, dass die Kinder sich in einer Atmosphäre der Geborgenheit und Wertschätzung wohl fühlen können. Wir schaffen eine anregende und gut vorbereitete Umgebung, nehmen feinfühlig die Bedürfnisse der Kinder wahr, bieten passende Entwicklungsanreize und halten uns zurück, damit die Kinder ihre Haltungs- und Entwicklungsschritte selbst erfahren können. Wir gehen auf die Initiativen des Kindes ein, damit es sich selbst wahrnehmen kann und in seinem eigenen Können, eignen Ideen und Gefühlen gestärkt wird.

Jedes Kind entwickelt aus seinen individuellen Anlagen und in seinem eigenen Tempo seine Persönlichkeit. Im Umgang mit anderen Menschen wächst die soziale Kompetenz. Durch eine förderliche Interaktion und Kommunikation mit den Kindern, wollen wir sie in ihrer Entwicklung begleiten und sie ggf. anstoßen. Wir bieten den Kindern einen Raum, in dem sie sich, im Kontakt mit Gleichaltrigen und Erwachsenen erfahren können. Die vielen verschiedenen Begegnungsmöglichkeiten tragen wesentlich zur Entwicklung des Selbstbilds und Selbstwertgefühls bei. Wir begleiten die Kinder in den verschiedenen Situationen mit Gleichaltrigen und unterstützen sie dabei, selbst Lösungen zu finden. Nicht wir, als Pädagogen/Pädagoginnen übernehmen dabei die Lösung von Schwierigkeiten, sondern wir ermutigen und unterstützen die Kinder dies selbst zu tun.

Unsere Aufgabe verstehen wir darin, als vertraute Bezugspersonen den Kindern gegenüber aufmerksam und präsent zu sein, sie zu beobachten, ihnen Raum zu geben, sie in strukturierten Situationen (z.B. Essen, Anziehen, Ausziehen) zu leiten sowie die Kinder aktiv selbstständig werden zu lassen.

Bindung und Selbstwirksamkeit des Kindes haben für uns einen hohen Stellenwert. Für die Familien sind wir ein verlässlicher Partner in der außerfamiliären Betreuung. Qualität, Transparenz und eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern sind uns wichtig.

Der Tagesablauf:

Um 7.00 Uhr ist die Kita RP Löwenzahn geöffnet. Während des Ankommens erwartet die Kinder eine vorbereitete Umgebung mit Spielimpulsen. Gegen  9.00 Uhr starten wir den Tag mit unserem ersten Ritual dem Morgenkreis. Danach findet das gemeinsame Frühstück statt. Anschließend gehen wir bis zum Mittagessen nach draußen in die Natur.

Bei sehr schlechten Wetterbedingungen bieten wir den Kindern Spiel,- Kreativität,- und/oder  Bewegungsmöglichkeiten innerhalb der Räumlichkeiten an.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen werden die Kinder auf das Schlafengehen vorbereitet und von den Gruppenerzieherinnen in den Schlaf begleitet. Jedes Kind kann seinen Gewohnheiten entsprechend schlafen, und so lange wie es seinem Bedürfnis nach braucht.

Den Nachmittag gestalten wir ähnlich wie den Vormittag. Auch hier ist es uns wichtig, je nach jahreszeitlichen Bedingungen, sehr viel draußen zu sein.

Unsere Räume

In unserer Einrichtung sind die Räumlichkeiten  nach dem Hamburger Raumgestaltungskonzept ausgestattet. Dieser versteht sich als praktischer Teil eines Bildungskonzeptes der frühen Kindheit, das die Bedeutung der Selbstbildungsprozesse von Kindern betont.  Die Räume regen zum Bewegen an gewährleisten aber auch Möglichkeiten des Rückzugs.

Die Eingewöhnung

Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell nach Infans (Laewen, Andres & Hedevari 2003).

Für den Bindungsaufbau ist die Gestaltung der Eingewöhnungszeit entscheidend. In  enger Absprache mit den Eltern gestalten wir den Ablauf der Eingewöhnung individuell und den  Bedürfnissen des Kindes entsprechend.

Naturerlebnisse

Uns ist es sehr wichtig täglich mit den Kindern draußen zu sein. Die Bewegungen in der Natur bieten den Kindern noch mehr Möglichkeiten sich selbst auszuprobieren, und sich ihrer Entwicklung entsprechend, individuelle Herausforderungen zu suchen. In der Natur finden die Kinder viele wertvolle Entdeckungs- und Erfahrungsräume, die vielfältigen Reize regen die Sinne, den Verstand und die Körperwahrnehmung an.

Kooperation Bauernhoftiere für Stadtkinder e.V.

Bauernhoftiere für Stadtkinder e.V. bietet in unserem Stadtteil Betzenhausen den Kindern die Möglichkeit mit Tieren in nahen Kontakt zu kommen. Der gemeinnützige Verein hat sich zudem zum Ziel gesetzt, durch Naturpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit der zunehmenden Naturentfremdung entgegenzuwirken und ökologisches Verständnis zu vermitteln.

Bewegungsentwicklung

„Das Kind hat einen inneren Bauplan. Es ist Akteur seiner Entwicklung. In jedem Kind wohnt ein natürlicher Bewegungs- und Forscherdrang. Wir legen großen Wert auf eine freie Bewegungsentwicklung. Kinder haben bei uns Gelegenheit ihre Motorik im eigenen Rhythmus und aus eigener Kraft zu entwickeln. Wir lassen ihnen die Zeit, die sie brauchen, um ihre Bewegungsabläufe zu stabilisieren und um anschließend Schritt für Schritt ihren Radius zu erweitern. Die Kinder lernen ihre eigenen Fertigkeiten und Grenzen einzuschätzen. Durch die Bewegung machen die Kinder entscheidende Erfahrungen über sich selbst und ihre Umwelt. Bewegung hilft ihnen zu einem sicheren Körpergefühl, einer guten Körperkoordination und zu einer sicheren Vorstellung dessen, was ihr Körper ist und kann. Indem sie sich bewegen, schulen sie ihren Gleichgewichtssinn und die Tiefenwahrnehmung ihres Körpers und fördern damit gleichzeitig eine gute Verarbeitung sämtlicher Sinneseindrücke aus ihrer Umgebung.

Französisch in der Kita Löwenzahn

Mehrere wissenschaftlich fundierte Studien haben bewiesen, dass es Sinn macht ein Kind so früh wie möglich Bilingualität zu ermöglichen.

Unser Ziel ist es, Toleranz und Offenheit gegenüber einer anderen Kultur und Sprache zu vermitteln und das Erwecken einer Fremdsprache im frühkindlichen Alter zu fördern.

Durch gezielte Angebote und Rituale in unserem Tagesablauf wird die französische Sprache durch eine französische Muttersprachlerin lebendig, ganzheitlich und spielerisch vermittelt und erlebt. Auch werden Feste und französische Bräuche „buche de Nöel“ (Weihnachtskuchen), „Chandeleur“ mit Crepes (Geschmackswoche)… gemeinsam gefeiert.

Kleinkinder als Forscher

Babys werden als Forscher geboren. Von Geburt an beobachten sie ihre Umgebung. Etwas später beginnen sie, diese zu erkunden, indem sie in ihrer Reichweite befindliche Dinge berühren, betasten, in den Mund nehmen, fallen lassen, in Bewegung versetzen usw. Sobald sie sich fortbewegen können, erweitert sich der Radius ihrer Forschertätigkeit. Neugierig entdecken sie die ihnen noch neue und unbekannte Welt, wobei sie alle ihre Sinne einsetzen. Durch Beobachtung und Experimentieren versuchen sie, für sie noch unerklärliche Vorgänge zu verstehen und herauszufinden, wie Dinge funktionieren.

Dieser Forscherdrang, diese unendliche Neugier und Wissbegierde von Kleinkindern sollen in der Kita aufgegriffen und ausgeweitet werden. Unsere Aufgabe besteht darin, die angeborene Neugier, den Erkundungsdrang und die Entdeckerfreude der Kinder zu erhalten und ihnen zu helfen, weitere Eigenschaften zu entwickeln, die für den Erfolg forschender Aktivitäten relevant sind und sie an die naturwissenschaftlichen Methoden heranführen.

Soziales Lernen

Die Kinder sind in einem Alter, in dem sie zunehmend Interesse an Beziehungen mit Gleichaltrigen zeigen. Die Kinder beeinflussen sich schon in diesem Alter gegenseitig und lernen voneinander. Der Kontakt zwischen den Gleichaltrigen bietet ein ideales Übungsfeld, um die Wirkung eigener Verhaltensweisen auf andere zu beobachten und diese zu erlernen. Sie tragen somit wesentlich zur Entwicklung des Selbstbildes und Selbstwertgefühls bei.

Es kommt beim Freispiel zu verschiedenen Formen des Zusammenspiels, zu Konfliktsituationen, die mit der Unterstützung der Pädagogen, möglichst aber von den Kindern allein, gelöst werden. Die Kinder lernen zu teilen, abzuwarten, mit ihrer eigenen Frustration zurechtzukommen und Absprachen zu treffen. Regeln und Rituale werden von den Kindern gelernt und eingehalten.

Materialspiele Bildungsbereich Besondere Bedeutung ab...
Spielen mit Sand, Ton, Wasser, Schnee, Eis, Erde, Wind, Seifenblasen, Magneten, Naturmaterialien wie Blättern, Zapfen, Ästen... Naturerfahrungen: Die Welt wird hier mit allen Sinnen erfahrbar und als Wissensinhalt gespeichert. Ab dem 1. Lebensjahr
Spielen mit unterschiedlichen Materialien, die in Zusammenhang gebracht werden, z.B. Gefäße mit Wasser füllen, einen Sandeimer auskippen, eine Feder zu Boden gleiten lassen, unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Gegenständen bearbeiten Physikalische Gesetzmäßigkeiten werden spielerisch herausgefunden, z.B.: die schräge Ebene, auf der etwas hinabrutscht (Anziehungskraft der Erde). Was ist groß, was klein, was passt in welches Gefäß? Ab dem 6. Lebensmonat experimentieren Kinder mit unterschiedlichen Materialien