Kita Libellenhof - Angebote

Anmeldung

Die Kitaplatzvergabe erfolgt ausschließlich über das Vormerkverfahren der Stadt Freiburg. Hierfür ist es notwendig, dass Sie sich im sich im Vormerksystem der Stadt Freiburg registrieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.freiburg.de/kinderbetreuung oder unter kinderbetreuung@stadt.freiburg.de. Die Belegungsplanung für das Kitajahr ab September erfolgt jährlich im März. Im Anschluss daran erhalten alle Eltern, die eine Anfrage gestellt haben, eine Rückmeldung. Wenn wir Ihnen zu diesem Zeitpunkt einen Platz anbieten können, laden wir Sie zu einem Erstgespräch ein und Sie erhalten die Möglichkeit, die Kita und die Mitarbeiter kennenzulernen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir darüber hinaus keine Besichtigungstermine anbieten können. Dies ermöglicht uns, für die Kinder einen ruhigen geschützten Kitaalltag zu gestalten.

Pädagogisches Konzept

Grundlage der pädagogischen Arbeit bilden die pädagogische Konzeption des Jugendhilfswerk Freiburg e.V. sowie der Baden- Württembergische Orientierungsplan. Die pädagogischen Schwerpunkte der Einrichtung liegen dabei auf der ganzheitlichen Förderung der Kinder und in der interkulturellen Arbeit. Weitere wichtige Merkmale sind:

  • Zugehörigkeit zu einer festen Gruppe und konstante Bezugspersonen
  • Orientierung an den individuellen Bedürfnissen Kinder
  • Ein strukturierter Tagesablauf und mit festen Ritualen
  • Unterstützung des natürlichen Bewegungsbedürfnisses
  • Förderung der natürlichen Neugier an der Umwelt-, Natur- und Sachbegegnung
  • Musische- und Kreative Angebote
  • Sprachförderung durch gezielte Angebote und unterstützte Sprechsituationen im Alltag
  • Entwicklung von Strategien in Konfliktsituationen

Pädagogische Haltung

Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder in einer Atmosphäre der Geborgenheit und Wertschätzung wohl fühlen können. Wir schaffen eine anregende/vorbereitete Umgebung, nehmen feinfühlig die Bedürfnisse der Kinder wahr, bieten passende Entwicklungsanreize und halten uns zurück, damit die Kinder ihre Haltungs- und Entwicklungsschritte selbst gehen können. Wir gehen auf die Initiativen der Kinder ein, damit sie sich selbst wahrnehmen können und in ihrem eigenen Können, eignen Ideen und Gefühlen gestärkt werden.

Jedes Kind entwickelt aus seinen individuellen Anlagen und in seinem eigenen Tempo seine Persönlichkeit. Im Umgang mit anderen Menschen wächst die soziale Kompetenz. Durch eine förderliche Interaktion und Kommunikation mit den Kindern, wollen wir sie in ihrer Entwicklung begleiten und sie ggf. anstoßen. Wir bieten den Kindern einen Raum, in dem sie sich, im Kontakt mit Gleichaltrigen und Erwachsenen erfahren können. Die vielen verschiedenen Begegnungsmöglichkeiten tragen wesentlich zur Entwicklung des Selbstbilds und Selbstwertgefühls bei. Wir begleiten die Kinder in den verschiedenen Situationen mit Gleichaltrigen und unterstützen sie dabei, selbst Lösungen zu finden. Nicht wir, als Pädagogen/Pädagoginnen übernehmen dabei die Lösung von Schwierigkeiten, sondern wir ermutigen und unterstützen die Kinder dies selbst zu tun.

Unsere Aufgabe als Pädagogen/Pädagoginnen verstehen wir darin, als vertraute Bezugspersonen den Kindern gegenüber aufmerksam und präsent zu sein, sie zu beobachten, ihnen Raum zu geben, sie in strukturierten Situationen (z.B. Essen, Anziehen, Ausziehen) zu leiten sowie die Kinder aktiv selbstständig werden zu lassen. Leiten bedeutet für uns das Kind anzuleiten, den Ideen, Plänen und/oder Handlungen des Pädagogen/der Pädagogin zu folgen. Eine gute Leitung wechselt zwischen leiten und folgen ab. Je nachdem in welcher Situation man sich gerade befindet. Denn wir gehen davon aus, dass ein Kind selbst oft genug gehört worden sein muss, um selbst hören zu können.

In der Altersphase zwischen 3 – 6 Jahren erlangt der Gedanke der Selbständigkeit und Autonomie eine immer größere Bedeutung für die Kinder. Deshalb möchten wir, das Streben der Kinder nach Unabhängigkeit und Eigenverantwortung unterstützen, damit sich die Kinder in der Gemeinschaft wohl fühlen und sich selbst voll in die Gemeinschaft einbringen können. Das Bedürfnis nach eigenständigen Entscheidungen und größeren Handlungsspielräumen nimmt zu und findet seine Umsetzung im Tagesablauf, welcher den Kindergartenkindern eigene Gestaltungsfreiräume und Mitentscheidungsmöglichkeiten eröffnet. So können sich die Kinder als selbstwirksam erleben.

Für die Kinder, im letzten Jahr vor Schuleintritt, bieten wir einmal wöchentlich die Vorschul- Gruppe an. Gemeinsam mit der Kooperationsgrundschule bereiten wir die Kinder auf den bevorstehenden Übergang vor. So werden die Fähigkeiten der Kinder spielerisch erweitert und es finden verschiedenen Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen und Besuche bei der Polizei und Feuerwehr statt. Dadurch wird den Kindern bewusst, dass sie nun zu den Großen gehören und der Schulbeginn nicht mehr allzu fern ist. Sie erleben, dass ein Lebensabschnitt zu Ende geht und bald ein neuer beginnt. Wir begleiten die Kinder durch diese Abschlussphase, damit unsere Schulanfänger gestärkt, motiviert und voller Freude diesen Übergang vom Kindergarten zur Schule bewältigen können.

Bindung und Selbstwirksamkeit der Kinder haben für uns einen hohen Stellenwert. Für die Familien sind wir ein verlässlicher Partner in der außerfamiliären Betreuung. Qualität, Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sind uns wichtig.

Eingewöhnung

Der sanfte Übergang der Kinder aus dem familiären Umfeld in die Kindertageseinrichtung ist von großer Bedeutung. Eine gute Eingewöhnung ist für jedes Kind der Grundstein für eine positiv erlebte Zeit in der Kita und somit für uns unerlässlich. Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell nach Infans. In enger Absprache mit Ihnen als Eltern gestalten wir den Ablauf der Eingewöhnung individuell und den Bedürfnissen jedes Kindes entsprechend.

Elternarbeit

Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften ist die Grundlage für eine vertrauensvolle, dialogorientierte und partnerschaftliche Kooperation, in deren Mittelpunkt, immer das Wohl der Kinder steht. Voraussetzung für eine gelingende Kooperation ist eine gleichwertige und gleichberechtigte, wert- und vorurteilsfreie Haltung, geprägt von Wertschätzung und Respekt. Das Kernstück der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist das persönliche Gespräch. Die Eingewöhnung bietet viel Zeit für ein erstes intensives Kennenlernen zwischen Eltern und Fachkräften. Danach findet in den Tür- und Angelgesprächen ein täglicher kurzer Austausch über das Wohlergehen der Kinder statt. Durch regelmäßig stattfindende Elternabende, Entwicklungsstandgespräche, gemeinsame Feste und Aktivitäten, gewinnen einerseits die Eltern einen Eindruck von dem Geschehen in der Kita, während andererseits die Fachkräfte Einblick in die Familiensituation der ihnen anvertrauten Kinder erlangen. Jede Seite entwickelt Verständnis für den Lebenszusammenhang und die Sichtweise der jeweils anderen und erkennt deren Kompetenzen an. Die partnerschaftliche Beziehung zu allen Erziehungsberechtigten- und Bezugspersonen der Kinder schafft eine wertschätzende und in hohem Maße entwicklungsfördernde Umgebung für die Kinder.

Multiprofessionelles Team

In der Kita arbeiten Mitarbeiter-/innen aus verschiedenen Berufsgruppen, vorwiegend Erzieher-/innen, Kinderpfleger-/innen, Heilpädagogen/Heilpädagoginnen, Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen sowie pädagogische Fachkräfte mit dem Studienabschluss Bachelor der Frühen Kindheit. Das Kernteam der Kita besteht aus Fachkräften, die jeweils einer Gruppe fest zugeordnet sind. Diese werden unterstützt durch eine Hauswirtschaftskraft und zwei studentische Aushilfen. Die pädagogischen Fachkräfte bilden sich regelmäßig weiter und verstehen Fortbildungen als Möglichkeit zur Weiterentwicklung der eigenen beruflichen und persönlichen Kompetenzen. Außerdem haben Schüler, Auszubildende und Studenten die Möglichkeit, in der Kita ihre Praktika zu absolvieren. Durch die unterschiedlichen beruflichen Hintergründe, entsteht eine Vielfalt und Bereicherung, aus welcher, in der praktischen Tagesgestaltung und persönlichen Begegnung, Kinder, Eltern und Mitarbeitende täglich profitieren können.

Kitaräume

Der Eingangsbereich bietet den Kindern viel Platz. Die Krippengruppe nutzt diesen Raum für Ihre Mahlzeiten und die Kinder können im langen Flur mit Fahrzeugen fahren. Zudem sind die Garderoben in diesem Bereich untergebracht. Jedes Kind und jeder Mitarbeitende hat seinen eigenen Garderobenplatz. Jeder Gruppe stehen ein eigener Gruppenraum, ein Nebenraum und ein Badezimmer zur Verfügung. Der Gruppenraum der Kindergartengruppe ist mit einer kindgerechten Küche ausgestattet. Die Kindergartengruppe nimmt Ihre Mahlzeiten zudem im Gruppenraum ein. Beide Gruppenräume bieten außerdem ausreichend Möglichkeiten zum Rückzug und zur Ruhe. Die Nebenräume werden zur Mittagszeit als Schlafräume genutzt, in denen für jedes Kind ein fester Schlafplatz mit eigener Matratze, Kissen und Decke bereitsteht. Zusätzlich steht ein Bewegungsraum für großzügige Spiel-, Sport-, Tanz- und Bewegungsangebote, ein Atelier für vielfältige, kreative und sinnliche Erfahrungen sowie ein Garten mit Rutsche, Sandkasten, Spielhäuschen, Hochbeeten und Weidentippi, beiden Gruppen zur Verfügung.