Bleib dran – Clearingstelle bei Ausbildungskonflikten

„Bleib dran! – Clearingstelle bei Ausbildungskonflikten“  (ehemals „Bleib dran-Lotsenfunktion“) wird durch die Stadt Freiburg gefördert und gemeinsam von BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH und dem Jugendhilfswerk umgesetzt. Sie ist in Freiburg im ‚Gleis 25‘ in der Jugendberufsagentur angesiedelt.

Hier erhalten junge Menschen im Alter bis 25 Jahren unbürokratisch, zeitnah und neutral ein Beratungsangebot zum Thema drohender Ausbildungsabbruch, Konflikte am Ausbildungsplatz, Ausbildungsabbruch, Kündigung des Ausbildungsplatzes.

Zielgruppe sind alle an der Ausbildung Beteiligten. In erster Linie die Auszubildenden, aber auch Eltern, Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben, Berufsschullehrer*innen, Lehrer*innen, etc.

Zielsetzung / Zielerreichung

  • Prävention durch Informationsgespräche und Beratung
  • Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen durch eine schnelle, unbürokratische Hilfe bei Ausbildungskonflikten
  • Klärung der Problemlagen und bei Bedarf Vermittlung an weiterführende, intensivere und/oder längerfristige Unterstützungsangebote wie Bleib dran! - Anlaufstelle
  • Aufbau und Pflege eines tragfähigen Netzwerkes zur schnellen und passenden Weitervermittlung

 

Zugangswege:

Der Zugang ist grundsätzlich offen und erfolgt über die Auszubildenden oder die Betriebe. Die Information oder das Herstellen des Kontakts kommt zum einen über die Schulen, insbesondere die Schulsozialarbeit und das Vorstellen von Bleib dran! vornehmlich in den Klassen des ersten Ausbildungsjahres. Weitere Zugänge sind die Weitervermittlung aus dem Netzwerksystem des Gleis 25 oder über andere Beratungsstellen, sowie die Kammern, Agentur für Arbeit, oder über Betriebe.

Angebot:

Präsenszeit im Gleis 25

Immer an einem Vormittag in der Woche (z.Zt. mittwochs) zwischen 9.00h und 12.00h ist die Möglichkeit einer Beratung, auch ohne vorherige Anmeldung.

Im Erstgespräch geht es darum, sich einen Überblick über die aktuelle Situation des jungen Menschen im Betrieb zu verschaffen. Im zweiten Treffen werden die möglichen Lösungswege dargestellt, favorisiert und die Vor- und Nachteile besprochen. In der Phase zwischen den Treffen müssen die offenen Fragen geklärt und die Lösungswege überprüft werden. Alle Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung im Netzwerk werden einbezogen. Kammer, Fachbereichsleiter der Schule, Innung, Juristen, Berufsberater usw.

Wird in der Beratung ein intensiver, individueller Begleitungsbedarf deutlich, erfolgt eine Vermittlung in „Bleib dran! – Anlaufstelle bei Ausbildungskonflikten“ im JHW.

Weitere Infos unter: http://www.bleibdran-freiburg.de