Werkstatt JHW Freiburg

In den Werkstätten des Jugendhilfswerks werden Arbeitsprojekte als Überleitung zur beruflichen Integration angeboten. Die Teilnehmenden können sich im handwerklichen, künstlerischen und medientechnischen Tun und Handeln qualifizieren und werden dabei von pädagogischen, handwerklichen und künstlerischen Fachkräften begleitet. Die Arbeitsanforderung wird dem Leistungsvermögen der Teilnehmenden angepasst.


Auf der Grundlage der langjährigen Erfahrungen der systemisch ausgerichteten pädagogischen Arbeit in der Werkstatt des JHW wird in den Werkstätten und den Projektangeboten mit Methoden der individuellen Förderplanung, der Kompetenzfeststellung, Bildungsbegleitung, des Casemanagements und der Berufs- und Lebensplanung gearbeitet.
Die sozialpädagogische Begleitung und die Einbindung der persönlichen Lebenssituation der Teilnehmer/innen sind unverzichtbares Merkmal der Arbeit und sind durch eine persönlichkeits- und motivationsfördernde Umgangsweise geprägt.

Das Jugendhilfswerk bietet differenzierte Angebote zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung junger Menschen durch Beratung, Förderung schulischer Abschlüsse, Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, Qualifizierung und Vermittlung. Wichtige Leitlinie ist die Kooperation mit den Institutionen im Übergangsbereich von der Schule in den Beruf (Schulen, Jugendagenturen, Betriebe, Einrichtungen der Jugendhilfe usw.). Darüber hinaus gibt es Angebote mit spezifischer Schwerpunktsetzung zur beruflichen Integration. Die Angebote sind für Jugendliche geeignet, die schulisch oder beruflich über keinerlei Anbindung verfügen.

Finanziert werden diese Maßnahmen der Jugendhilfe ganz überwiegend aus Mitteln der Argen. Daneben engagieren sich Länder und Kommunen mit eigenen Mitteln, Programmen und Projekten sowie die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds – ESF) in diesem Bereich.