Kita Zwergenland - Angebote

Räumlichkeiten

Die Einrichtung mit ihren zwei  Gruppenräumen bietet eine Atmosphäre der Geborgenheit und Sicherheit für Kinder und Erzieher/innen.

Der Eingangsbereich bietet genügend Platz zum gemeinsamen Singen, Turnen und Klettern. Dort sind die Garderobe sowie eine kleine Bibliothek für Kinder und Eltern untergebracht.

Es gibt einen Schlafraum, in dem jedes Kind seinen festen Schlafplatz hat.

Unsere Haltung

Uns ist es wichtig, dass die Kinder sich in einer Atmosphäre der Geborgenheit und Wertschätzung wohl fühlen können. Wir schaffen eine anregende/vorbereitete Umgebung, nehmen feinfühlig die Bedürfnisse der Kinder wahr, bieten passende Entwicklungsanreize und halten uns zurück, damit die Kinder ihre Haltungs- und Entwicklungsschritte selbst gehen können.Wir gehen auf die Initiativen des Kindes ein, damit es sich selbst wahrnehmen kann und in seinem eigenen Können, eignen Ideen und Gefühlen gestärkt wird.

Jedes Kind entwickelt aus seinen individuellen Anlagen und in seinem eigenen Tempo seine Persönlichkeit. Im Umgang mit anderen Menschen wächst die soziale Kompetenz. Durch eine förderliche Interaktion und Kommunikation mit den Kindern, wollen wir sie in ihrer Entwicklung begleiten und sie ggf. anstoßen. Wir bieten den Kindern einen Raum, in dem sie sich, im Kontakt mit Gleichaltrigen und Erwachsenen erfahren können. Die vielen verschiedenen Begegnungsmöglichkeiten tragen wesentlich zur Entwicklung des Selbstbilds und Selbstwertgefühls bei. Wir begleiten die Kinder in den verschiedenen Situationen mit Gleichaltrigen und unterstützen sie dabei, selbst Lösungen zu finden. Nicht wir, als Pädagogen/Pädagoginnen übernehmen dabei die Lösung von Schwierigkeiten, sondern wir ermutigen und unterstützen die Kinder dies selbst zu tun.

Unsere Aufgabe als Pädagogen/Pädagoginnen verstehen wir darin, als vertraute Bezugspersonen den Kindern gegenüber aufmerksam und präsent zu sein, sie zu beobachten, ihnen Raum zu geben, sie in strukturierten Situationen (z.B. Essen, Anziehen, Ausziehen) zu leiten sowie die Kinder aktiv selbstständig werden zu lassen. Leiten bedeutet für uns das Kind anzuleiten, den Ideen, Plänen und/oder Handlungen  des Pädagogen/der Pädagogin zu folgen. Eine gute Leitung wechselt zwischen leiten und folgen ab. Je nachdem in welcher Situation man sich gerade befindet. Denn wir gehen davon aus, dass ein Kind selbst oft genug gehört worden sein muss, um selbst hören zu können.

Bindung und Selbstwirksamkeit des Kindes haben für uns einen hohen Stellenwert. Für die Familien sind wir ein verlässlicher Partner in der außerfamiliären Betreuung. Qualität, Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sind uns wichtig.

Der Tagesablauf:

Ab 7.30 Uhr ist die Kita Zwergenland geöffnet. Während der Bringzeit bis 8.40 Uhr erwartet die Kinder eine vorbereitete Umgebung mit Spielimpulsen. Um 8.45 Uhr starten wir den Tag mit unserem ersten Ritual dem Morgenkreis. Danach findet das gemeinsame Frühstück statt. Anschließend gehen wir bis zum Mittagessen nach draußen in die Natur.

Bei sehr schlechten Wetterbedingungen bieten wir den Kindern Spiel,- Kreativitäts,- und/oder  Bewegungsmöglichkeiten innerhalb der Räumlichkeiten an.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen werden die Kinder auf das Schlafengehen vorbereitet und von den Gruppenerzieherinnen in den Schlaf begleitet. Jedes Kind kann seinen Gewohnheiten entsprechend schlafen, und so lange wie es seinem Bedürfnis nach braucht.

Wenn alle Kinder aufgewacht sind bieten wir eine kleine „Knabberei“ an.

Den Nachmittag gestalten wir ähnlich wie den Vormittag. Auch hier ist es uns wichtig, je nach jahreszeitlichen Bedingungen, sehr viel draußen zu sein. In der kalten Jahreszeit bieten wir unser Nachmittagsvesper in der Kita an und in den Sommermonaten verbringen wir den kompletten Nachmittag, bis zur Abholzeit, draußen.

Bis spätestens 17.45 Uhr kommen alle Eltern, um ihre Kinder abzuholen.

Die Eingewöhnung

Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell nach infans (Laewen, Andres & Hedevari 2003).
Für den Bindungsaufbau ist die Gestaltung der Eingewöhnungszeit entscheidend. In  enger Absprache mit den Eltern gestalten wir den Ablauf der Eingewöhnung individuell und den  Bedürfnissen des Kindes entsprechend.

Bewegungsentwicklung

Das Kind hat einen inneren Bauplan. Es ist Akteur seiner Entwicklung. Man muss dem Kind nicht beibringen wie es krabbelt, läuft,(…) Dies alles lernt es selbst und im eigenen Tempo.“  Emmi Pikler

In jedem Kind wohnt ein natürlicher Bewegungs- und Forscherdrang. Wir legen großen Wert auf eine freie Bewegungsentwicklung. Kinder haben bei uns Gelegenheit ihre Motorik im eigenen Rhythmus und aus eigener Kraft zu entwickeln. Wir lassen ihnen die Zeit, die sie brauchen, um ihre Bewegungsabläufe zu stabilisieren und um anschließend Schritt für Schritt ihren Radius zu erweitern. Die Kinder lernen ihre eigenen Fertigkeiten und Grenzen einzuschätzen. Durch die Bewegung machen die Kinder entscheidende Erfahrungen über sich selbst und ihre Umwelt. Bewegung hilft ihnen zu einem sicheren Körpergefühl, einer guten Körperkoordination und zu einer sicheren Vorstellung dessen, was ihr Körper ist und kann. Indem sie sich bewegen, schulen sie ihren Gleichgewichtssinn und die Tiefenwahrnehmung ihres Körpers und fördern damit gleichzeitig eine gute Verarbeitung sämtlicher Sinneseindrücke aus ihrer Umgebung.

Naturerlebnisse

Uns ist es sehr wichtig täglich mit den Kindern draußen zu sein. Die Bewegungen in der Natur bieten den Kindern noch mehr Möglichkeiten sich selbst auszuprobieren, und sich ihrer Entwicklung entsprechend, individuelle Herausforderungen zu suchen. In der Natur finden die Kinder viele wertvolle Entdeckungs- und Erfahrungsräume, die vielfältigen Reize regen die Sinne, den Verstand und die Körperwahrnehmung an.

Dadurch, dass wir bei fast allen Witterungsbedingungen unterwegs sind, erleben die Kinder unsere Umgebungen (Bäume, Tiere, Wege) in vielen verschiedenen Zuständen/Jahreszeiten.