Angebote - ZiA




ZiA - Zurück in Ausbildung

 
Das Projekt ZiA – Zurück in Ausbildung dient der individuell angepassten Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit von jungen Erwachsenen unter 25 Jahren, nachdem eine bereits begonnene Ausbildung wieder abgebrochen wurde.

Die vorzeitige Lösung eines Ausbildungsvertrages geht nach den bisherigen Erfahrungen in ZiA einher mit zusätzlichen Einschnitten im Lebensalltag von jungen Erwachsenen. Die Sicherung und Stabilisierung der persönlichen Lebensumstände bilden die Grundlage für den Start in eine neue Ausbildung.

Ziele

• Vermeidung von langem Leerlauf

• Zeitnahe Vermittlung in eine andere Ausbildungsstelle

• Individuelle und passgenaue berufliche Orientierung zur Stärkung der Ausbildungsbefähigung

Für beide Geschlechter sollen hier gleichermaßen die im Verlauf der abgebrochenen Ausbildung erfahrenen Kompetenzen und branchenbezogenen Qualifikationen bewusst gemacht und im betrieblichen Alltag eines Praktikums gezielt eingesetzt werden.
Bei den Teilnehmenden soll das Selbstvertrauen in die persönlichen Stärken gefördert und die Konfliktfähigkeit hinsichtlich betrieblicher Kommunikationsanforderungen erweitert werden.
Bei den Teilnehmenden stehen das Training der Arbeitstugenden, die Bearbeitung schulischer Defizite und die Erweiterung der sozialen Qualifikation mit Blick auf die notwendige Akzeptanz betrieblicher Hierarchien im Zentrum.
Angebote zur beruflichen Orientierung verbunden mit entsprechenden betrieblichen Erprobungen sollen die erneute Wahl eines Ausbildungsberufs unterstützen.

• Stabilisierung des Ausbildungsinteresses

Bei den jungen Frauen gilt es, die Motivation für eine berufliche Ausbildung trotz konkurrierender Entwürfe (Familiengründung) zu fördern.
Das Ausbildungsinteresse junger Männer, insbesondere solcher mit Migrationshintergrund, soll gegenüber kulturell eingefärbten beruflichen Wunschvorstellungen (eigenes Geschäft, ungelernte Tätigkeit, etc.) neu geweckt
und gestärkt werden.
Bei Teilnehmenden deren Vertragslösung mehr als ein Jahr zurückliegt und eine ungeklärte Haltung zur Ausbildungsfortsetzung besteht, haben die Wiedergewinnung der entsprechenden Motivation und der Aufbau des Selbstvertrauens eine zentrale Bedeutung.

• Stabilisierung der individuellen Lebenssituation

Durch handlungsorientierte Unterstützungsangebote im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ sollen die persönlichen Lebenssituationen auf einem Niveau stabilisiert werden, das die kontinuierliche Verfolgung beruflicher Ziele möglich macht.

Zielgruppe
Die Zielgruppe bilden junge Frauen und Männer unter 25 Jahren, die eine Ausbildungsstelle inne hatten und deren Ausbildungsvertrag aufgelöst wurde.
Gezielt angeboten wird die Maßnahme für Jugendliche und junge Erwachsenen mit niedrigen Schulabschlüssen, die bislang die überwiegende Mehrheit der „echten Abbrecher“ stellen, d.h. die ohne umfangreiche Begleitung und Aktivierung das Ziel einer beruflichen Ausbildung erfahrungsgemäß nicht mehr oder nur zögerlich verfolgen.
Das Projekt ZiA soll besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund und solche mit multiplen Vermittlungshemmnissen erreichen.


Infos als pdf-Flyer



Förderer:



Ansprechpersonen


Dieter Hartwig
Monika Kramer
Fritz Meihofer